Core-Satellite-Ansatz

13. Jänner 2009, 22:56

Wie man sein Portfolio im Griff hat

In der FAZ habe ich vor kurzem eine wohlwollende Buchrezension über das im Schaeffer-Poeschel-Verlag zu Stuttgart erschienene, von Christoph Bruns et al. verfasste Opus Professionelles Portfoliomanagement gelesen, in welchem offenkundig auch viele schöne Wörter aus der wundervollen Welt der Geldanlage zu studieren sind. Der Rezensent rühmt dem Werk nach, dass darin "neben der Behandlung von Themen wie Corporate Governance, Corporate Social Responsibility und Corporate Responsible Investments insbesondere die Unternehmensbewertung umfassend berücksichtigt wird. Darüber hinaus werden aktuelle Konzepte wie das Enhanced Indexing, der Core-Satellite-Ansatz, Absolute-Return-Strategien, der Portable-Alpha-Ansatz und die Best-of-Two-Strategie diskutiert." Das klingt in der Tat imposant, und ich könnte mir vorstellen, dass selbst ein so meisterlicher Portfoliomanager wie Julius Meinl V. aus diesem Buch noch etwas lernen könnte.

Ich darf die p.t. Leser bei dieser Gelegenheit darauf hinweisen, dass ich seit Jahresanfang nicht mehr nur als Redakteur und Wörterbuchautor tätig bin, sondern nun auch im Nebenerwerb als professioneller Vermögensverwalter. Als Portfoliomanager operiere ich mit selbstentwickelten, progressiven Anlagekonzepten, die weit über traditionelle Instrumente wie den Core-Satellite-Ansatz und die Best-oft-Two-Strategie hinausreichen und daher beste Erträge versprechen. Ich nenne an dieser Stelle nur das Enhanced Profit Promising, das Shameless Swindeling, die Absolute-Abzocke-Strategie, den Progressive-Cash-Burn-Rate-Ansatz und die Huge-Fee-Factoring-Strategie. Anlagebedingungen (nur für Beträge über 500.000 Euro) teile ich auf Anfrage gerne mit.

Von Christoph Winder

Winders Wörterbuch zur Gegenwart ist ein Work in Progress.
Zweckdienliche Hinweise auf bemerkens- und erörternswerte Wörter sind erbeten an christoph.winder@derStandard.at