, Christoph Winder

Mick-Jagger-Wahl

Ergebnis ohne Satisfaction

Wenigstens einer zeigt Satisfaktionsfähigkeiten: Jagger, 1972.

foto: ap

Ein vom Historiker Peter Hennessy geprägtes Wort zur Charakterisierung der letzten britischen Parlamentswahlen. Es bezieht sich auf die alte Stone-Hadern "I can't get no satisfaction", weil auch diese Wahl eine gewesen ist, deren Ergebnis keiner der politischen Parteien (und schon gar nicht Gordon Brown) richtig Befriedigung bereitet hat.

Eine gute Erfindung - allerdings mit einer offenen logischen Anschlussfrage: Wie nennen wir künftig das Gegenteil einer Mick-Jagger-Wahl, i.e. eine Wahl, bei der alle Beteiligten mit dem Ausgang zufrieden sind?

Postings der p.t. Leserinnen und Leser sind herzlich erbeten.

Von Christoph Winder
Winders Wörterbuch zur Gegenwart ist ein Work in Progress.
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