DER STANDARD profitiert am meisten von seiner Onlineschwester

11. November 2011, 17:41
Die Marktforscher von GfK Austria analysierten die Reichweiten Österreichs größter Zeitungen und ihrer Webmedien - DER STANDARD und derStandard.at liegen in Wien auf Augenhöhe mit der Marke "Kurier"

Wien - Wie viele Leserinnen und Leser bringen Onlineausgaben Österreichs Zeitungen? Insgesamt noch wenig, fand GfK Austria in der Studie Brand Reach 2011 heraus, die dem STANDARD vorliegt.

Die zwölf größten Tageszeitungen des Landes erreichen täglich in gedruckter Form 71,9 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren. 11,7 Prozentpunkte davon sind Doppelnutzer der jeweiligen Titel auf Papier und im Web. 3,6 Prozent Reichweite kommen durch exklusive Onlineleser dazu.

DER STANDARD profitiert laut Studie am meisten von seiner Onlineschwester: derStandard.at steuert zur Markenreichweite 240.000 Exklusivleser bei. diePresse.com bringt demnach 130.000 Exklusivleser, beim Wirtschaftsblatt liefert Online exklusiv 38.000, bei den Salzburger Nachrichten 29.000 und beim Kurier 94.000. Die gemeinsame Markenreichweite des Standard liegt österreichweit bei 624.000. Mit 267. 000 Menschen liegt die Markenreichweite des Standard in Wien auf Augenhöhe mit der des Kurier (270.000). Bei Menschen mit Matura oder Uni-Abschluss beträgt die Markenreichweite des Standard 313.000 Menschen, die der Presse 255.000 und jene des Kurier 249.000.

Für die Studie führte GfK 2000 Interviews, repräsentativ für die Bevölkerung ab 14 Jahren. (red, DER STANDARD; Printausgabe, 12./13.11.2011)

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