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Verkaufszahlen purzeln - Apples iPhone 4S ist Europäern zu teuer

Eva Zelechowski
24. Dezember 2011, 11:35
Günstigere Konkurrenz-Handys für Apples Verkaufsrückgang in Europa verantwortlich

In vielen Märkten hat das iPhone 4S für Apple gute Dienste geleistet, zum Beispiel in Großbritannien. Dies berichtet der Apple-Blog Giga Om unter Berufung auf aktuelle Daten des Marktforschungsunternehmens Kantar Worldpanel ComTech. Während der Marktanteil von Apple außerdem in den USA und Australien weiterhin wächst, scheinen sich die Europäer eher für die immer günstiger werdenden Smartphones der Konkurrenz zu interessieren. 

"Preissensibilität"

Den Marktforschern zufolge sei die verstärkte "Preissensibilität" in Kontinentaleuropa dafür verantwortlich. Vor dem Hintergrund der schwachen Wirtschaftslage komme das iPhone den Konsumenten, speziell jenen, die mit dem Euro bezahlen, einfach zu teuer. 

Ausnahme Großbritannien

In den USA stieg Apples Marktanteil im vergangenen Quartal auf 36 Prozent, verglichen mit 25 Prozent im Vorjahres-Zeitraum. In Großbritannien betrug das Wachstum-Verhältnis 21 zu 31 Prozent. In Frankreich allerdings rutschte der Marktanteil von 29 auf 20 Prozent, in Deutschland beobachtete Kantar einen Rückgang von 27 auf 22 Prozent - gegenüber dem Vorjahreszeitraum. 

Android profitiert

Smartphones generell verstauben nicht hinter Ladentheken. Deshalb profitieren vom preislich höher angesiedelten iPhone 4S der Internetkonzern Google und sein Betriebssystem Android. Zahlreiche Handy-Hersteller setzen auf Android. Am beliebtesten scheint laut Kantar Worldpanel ComTech das Samsung Galaxy S II zu sein. Apple bietet zwar das iPhone 3GS billiger an, allerdings wird sich der kalifornische Konzern weitere Reizelemente einfallen lassen müssen, um sich vor der günstigeren Konkurrenz zu behaupten. (ez, derStandard.at, 24.12.2011)

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