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Ashton Kutcher in "Two and a Half Men": Wetlook und Buddhismus

Ansichtssache
9. Jänner 2012, 18:15
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Striptease im Wetlook Pro von Doris Priesching 
Freunde von "Two and a Half Men" können aufatmen. Der allseits beliebte Stammtischwitz bleibt mit Ashton Kutcher als Charlie Sheens Nachfolger erhalten: Als verzweifelter Multimilliardär (hihihi) übernimmt er zu Beginn das Schlafzimmer (hohoho) seines Vorgängers und schleppt zwei Tussis ab (hahaha). Fortan gilt er als therapiert (brüll, kreisch, quietsch). Die Hintergrundlachprofessionalisten jubeln. Alles bleibt dumpf, wie es war - und wird doch besser. 
Die neuen Folgen sind zumindest optisch ein eindeutiger Fortschritt. Die modischen Katastrophen des "coolen Onkel Charlie" (Short, Shirt, Socken) gehören der Vergangenheit an, und das ist viel wert. Ashton Kutcher ist im ersten Auftritt als Walden Schmidt nicht nur tadellos gekleidet, sondern darf sich im Wetlook entblättern und punktet mit der Anziehungskraft des Muskels. Danke schön!
Schade nur, dass das Umfeld die modische Veränderung nicht annimmt. 
Alan, Charlies Bruder und Waldens neuer Mitbewohner, trägt weiterhin 
pastellfarbene Poloshirts, und das Strandhaus bleibt eine geschmacklose 
Hütte. Vielleicht darf Walden ja den Gummibaum entsorgen.
foto: orf/warner

Striptease im Wetlook
Pro von Doris Priesching

Freunde von "Two and a Half Men" können aufatmen. Der allseits beliebte Stammtischwitz bleibt mit Ashton Kutcher als Charlie Sheens Nachfolger erhalten: Als verzweifelter Multimilliardär (hihihi) übernimmt er zu Beginn das Schlafzimmer (hohoho) seines Vorgängers und schleppt zwei Tussis ab (hahaha). Fortan gilt er als therapiert (brüll, kreisch, quietsch). Die Hintergrundlachprofessionalisten jubeln. Alles bleibt dumpf, wie es war - und wird doch besser.

Die neuen Folgen sind zumindest optisch ein eindeutiger Fortschritt. Die modischen Katastrophen des "coolen Onkel Charlie" (Short, Shirt, Socken) gehören der Vergangenheit an, und das ist viel wert. Ashton Kutcher ist im ersten Auftritt als Walden Schmidt nicht nur tadellos gekleidet, sondern darf sich im Wetlook entblättern und punktet mit der Anziehungskraft des Muskels. Danke schön!

Schade nur, dass das Umfeld die modische Veränderung nicht annimmt. Alan, Charlies Bruder und Waldens neuer Mitbewohner, trägt weiterhin pastellfarbene Poloshirts, und das Strandhaus bleibt eine geschmacklose Hütte. Vielleicht darf Walden ja den Gummibaum entsorgen.

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