Londoner Polizei gab in zwei Jahren 42.000 Euro für Zeitansage aus

19. Jänner 2012, 12:08

Polizisten riefen zehntausende Male automatische Auskunft an

Die Londoner Polizei hat in den vergangenen zwei Jahren mehr als 35.000 Pfund (42.000 Euro) ausgegeben, um herauszufinden, wie spät es ist: Diese Summe kosteten Anrufe von den Telefonen der Metropolitan Police bei der automatischen Zeitansage, wie aus am Mittwoch veröffentlichten Daten hervorgeht.

110.000 mal die Zeitansage bemüht

Bei Kosten von 31 Pence (0,372 Euro) pro Anruf bedeutet das, dass Londoner Polizisten binnen zwei Jahren 110.000 mal die Zeitansage bemüht haben. Mehr als 200.000 Pfund (239.851 Euro) kosteten außerdem die Anrufe der Londoner Polizei bei der Telefonauskunft.

Ein Sprecher betonte, die Exekutive bemühe sich, Ausgaben einzusparen. Doch gebe es "auf der Hand liegende Gründe", die Telefondienste in Anspruch zu nehmen. Viele Polizisten arbeiteten nicht im Büro und hätten damit keinen Zugang zum Internet, um sich über Telefonnummern oder die genaue Zeit zu informieren. (APA)

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