Wanderausstellung des Alpenvereins

23. März 2012, 14:16
Der Alpenverein feiert dieses Jahr sein 150jähriges Jubiläum und begibt sich mit einer Wanderausstellung auf eine Reise durch die Bundesländer

Im Rahmen einer Ausstellung präsentiert der Österreichische Alpenverein (ÖAV) seine Geschichte, die im Jahr 1862 mit der Gründung begann. Dabei soll der Öffentlichkeit Einblick in die Gründung, Entstehung und Entwicklung des ÖAV gegeben werden. Aber auch seine Bedeutung als Naturschutzorganisation wird anhand der Ausstellung deutlich gemacht. Darüber hinaus gibt es weitreichende Informationen zum Bergsport. Ebenfalls thematisiert wird die Zeit des Nationalsozialismus sowie die Zeit danach. Die Ausstellung gastiert in den Bundesländern, den Anfang macht der Alpenverein in Linz am 26. März. Im Zuge der Wanderung der Ausstellung dokumentieren die Sektionen ihre eigene Geschichte und ergänzen die Tafeln um regionale Besonderheiten.

Anhand von Infotafeln wird die Geschichte des ÖAV erläutert, dessen Gründungsversammlung in der "Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften" in Wien statt fand. Von Beginn an war der Alpenverein in selbständige Sektionen gegliedert, die die Arbeitsgebiete übernahmen und mit der Erschließung der Alpen begannen. In den Anfangsjahren waren der Bau von Hütten und Wegen, die Erstellung von Karten sowie die Ausbildung von Bergführern vorrangig.

Heute zählt der Alpenverein über 400.000 Mitglieder und teil sich in 196 Sektionen mit etwa 40.000 Kilometer Wanderwege und mehr als 200 Kletteranlagen. 238 Schutzhütten bieten 13.000 Schlafplätze für Wanderer und Bergsteiger in ganz Österreich. (red/derStandard.at/19.3.2012)

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