Kleinste US-Stadt unter dem Hammer

6. April 2012, 08:19
Vietnamese ersteigerte Ortschaft in Wyoming für 900.000 Dollar - Letzter Bewohner verlässt Buford

Los Angeles - Die wohl kleinste Stadt der USA ist unter den Hammer gekommen. Das Örtchen Buford im US-Bundesstaat Wyoming wurde am Donnerstag (Ortszeit) für 900.000 Dollar (680.000 Euro) von einem Vietnamesen ersteigert, wie der letzte Bewohner und Besitzer der dort stehenden Gebäude, Don Sammons, sagte. Insgesamt hatten 25 Interessenten im Internet und vor Ort für die seit Jahren fast entvölkerte Stadt geboten, zu der neben einem Wohnhaus auch eine Schule, eine Tankstelle, ein Parkplatz für Laster und andere Gebäude gehören.

Sammons zufolge kommt der neue Eigentümer seiner Stadt aus Ho-Tschi-Minh-Stadt und hat den Ort vor dem Verkauf auch in Augenschein genommen. "Ich bin glücklich und traurig zugleich", sagte der Verkäufer. "Ich kann jetzt weitermachen und ein neues Kapitel meines Lebens beginnen." Der 61-Jährige will zunächst einmal irgendwo am Strand für ein, zwei Wochen Urlaub machen, bevor er ein Buch über sein Leben in Buford in Angriff nimmt. Die Stadt zählte zu ihren Glanzzeiten, als dort noch Züge hielten, 2.000 Einwohner. Sammons selbst kam 1980 mit seiner Familie dorthin. Seine Frau ist inzwischen aber verstorben, sein Sohn weggezogen. (APA)

Reisen aktuell

mehr
  • Bewegungsfreiheit Reizthema Flugzeugsitz: Es lebe die Beinfreiheit

    63 Postings
    Eine Umfrage zeigt, dass die Bewegungsfreiheit am Sitzplatz das größte Reizthema bei Flugzeugpassagieren ist. Sie beeinflusst wesentlich die Wahl der Fluggesellschaft
  • Verbotene Handlungen Mallorca: Unmut über strenge "Benimmregeln"

    24 Postings
    Seit Mai gilt die "Verordnung für ein zivilisiertes Zusammenleben" für die Inselhauptstadt. Die Polizei erhebt inzwischen auch Bußgelder. Zum Unmut des spanischen Verbandes zur Förderung des Tourismus