Woher Österreichs Skigäste kommen und wo sie am liebsten urlauben

Infografik
18. Februar 2017, 09:00

Mit wem man sich Piste und Lift teilt, unterscheidet sich regional stark

Niedrige Temperaturen, viel Schnee, mehr Sonnenstunden: Für Skifahrer hat dieser Winter viel zu bieten. Vor allem im Osten Österreichs sind die Hoteliers erfreut: Ein Nächtigungsplus zeichnet sich ab. In den vergangenen vier Jahrzehnten hat Österreich als Winterurlaubsdestination vor allem internationale Gäste anlocken können. Das Wachstum bei Nächtigungen heimischer Wintersportler und Skitouristen aus Deutschland ist weniger stark ausgeprägt.

Im Vergleich zum Jahr 1974 hat sich die Zahl der Nächtigungen von internationalen Gästen mehr als vervierfacht. Aus Österreich gibt es hingegen ein Plus von 63 Prozent an Nächten, aus Deutschland sind es plus 86 Prozent. Besonders Schweizer, Polen, Niederländer, Dänen und Briten zieht es im Winter immer häufiger nach Österreich. Sie zählen auch zu den wichtigsten zehn Nationen für den österreichischen Wintertourismus außerhalb von Wien und neben heimischen und deutschen Gästen. Die Lieblingsorte unterscheiden sich aber von Nationalität zu Nationalität. Auf Platz eins ist in dieser Grafik jeweils die Gemeinde mit den meisten Nächtigungen in der Wintersaison 2015/16 zu sehen:

(gart, 18.2.2017)

Methodik

Datengrundlage ist die Nächtigungsstatistik der Statistik Austria. Die Berechnungen lassen Wien als Destination außen vor, weil der Städtetourismus ausgeblendet werden soll.