Foto: Ursula Schersch

Donuts: Die amerikanische Variante des Krapfens

Ansichtssache |
22. Februar 2017, 11:00

Ein Klischee, das in der USA-EssBar noch gefehlt hat, ist der Donut. Schön grell und pink oder mit Schokoladeglasur sind sie nicht nur bei den Simpsons anzutreffen, sondern auch bei der in Boston gegründeten und alles beherrschenden Donut-Kette

Das ungesündeste ist – trotz Frittierens – wahrscheinlich immer noch die Glasur mit ihrem hohen Zuckeranteil. Für grelle Glasuren wie diese ist das Zusetzen von Lebensmittelfarbe üblich, in diesem Rezept verwende ich aber ausschließlich Himbeer- und Heidelbeersaft. Wer auf die Glasur verzichten möchte, kann die Donuts mit Staubzucker bestäuben. Die ausgestanzten Löcher der Donuts werden üblicherweise als Donut Holes verkauft.

Immer öfter findet man auch Rezepte zu im Ofen gebackenen Donuts. Diese verwenden meist keinen Germteig wie hier, sondern einen Backpulverteig mit deutlich mehr Zucker, ähnlich einem Kuchen. Passende Donutformen sind dafür allerdings eine Voraussetzung. Ich habe testweise zwei Donuts anstatt sie zu frittieren im Ofen gebacken. Ihre Konsistenz ist deutlich fester als die der in Öl gebackenen, zudem kommen sie etwas blass aus dem Ofen. Frittierte gewinnen eindeutig den Vergleich.

Der Einfachheit halber schreiben die meisten übrigens mittlerweile Donut und nicht mehr Doughnut.