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Hausmeister oder Facility Manager: Wer kümmert sich in Ihrem Haus um Probleme?

User-Diskussion
17. Mai 2017, 08:00

Der Hausmeister, wie man ihn von früher kennt, ist eine aussterbende Spezies. Der Job wird heute von professionellen Facility Managern übernommen

Sie war die wohl berühmteste Hausmeisterin des Landes: Leopoldine Turecek, gespielt von Brigitte Neumeister, wusste im "Kaisermühlenblues" stets Bescheid über alles, was sich in "ihrem" Gemeindebau so tat und war Anlaufstelle für Probleme jeglicher Art. Heute sind Hausbetreuer eine aussterbende Spezies. Ihre Aufgaben – Wartung, Reinigung und Beaufsichtigung des Hauses – werden meist von professionellen Unternehmen durchgeführt, die zu fixen Zeiten im Haus nach dem Rechten sehen.

Damit wurde die Tätigkeit professionalisiert und transparenter – manche Bewohner vermissen aber die gute Seele ihres Hauses, die eine erste Anlaufstelle für Probleme war und sämtliche Bewohner kannte. Viele kennen ihre Hausbetreuung nicht einmal. Und manche klagen, dass die Behebung eines kleinen Problems im Haus – etwa ein überquellender Müllcontainer oder eine ausgebrannte Glühbirne im Eingangsbereich – heute länger als früher dauert, weil die bürokratischen Hürden höher sind.

Gibt es noch einen Hausmeister?

Wer ist in Ihrem Wohnhaus die erste Anlaufstelle bei Problemen? Gibt es noch einen Hausmeister? Wünschen Sie sich einen typischen Alt-Wiener-Hausmeister? Oder ist für Ihre Belange heute ein professionelles Unternehmen zuständig? In welchen Situationen haben Sie in Ihrem Haus schon einmal Hilfe von der Hausbetreuung gebraucht? (red, 17.5.2017)

Hinweis

Am 1. Juni findet in Wien das 58. STANDARD-Wohnsymposium mit dem Thema "Putztrupp oder Mediator – Hausbetreuung im Wandel" statt. Infos dazu gibt es hier.

Link

STANDARD-Wohnsymposium

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