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Am Poly wird am häufigsten durchgefallen

29. Juni 2017, 13:43

Doch auch an den BHS schafften neun Prozent die Schulstufe nicht, und in den AHS-Oberstufen bleiben sieben Prozent sitzen

Wien – An den Polytechnischen Schulen fallen die meisten Schüler durch. 8,9 Prozent der dortigen Schüler werden am Ende des Schuljahrs nicht aufstiegsberechtigt sein, hieß es in einer Aussendung des Bildungsministeriums. Praktisch ebenso häufig blieben Schüler an den berufsbildenden höheren Schulen (BHS) sitzen (8,8 Prozent).

Ebenfalls häufig verfehlt wird der Aufstieg in die nächste Schulstufe an den berufsbildenden mittleren Schulen (BMS, 7,7 Prozent) und den AHS-Oberstufen (7,1 Prozent). An anderen Schulen ist der Prozentsatz der nicht aufstiegsberechtigten Schüler geringer: An den AHS-Unterstufen beträgt er 3,2 Prozent, an den Neuen Mittelschulen 2,4 Prozent, an Berufsschulen 1,5 Prozent und an Volksschulen 0,6 Prozent – über alle Schulen gerechnet bleiben 3,4 Prozent der Schüler sitzen.

Morgen, Freitag, endet das Schuljahr 2016/17 für rund 466.000 Schüler in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. Ende nächster Woche starten auch die rund 642.000 Schüler in den westlichen Bundesländern in die Sommerferien. "Ich freue mich mit allen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern, die dieses Schuljahr abgeschlossen haben. Die Sommerferien sind der ideale Zeitpunkt, um Energie zu tanken und die Kraftreserven aufzuladen", so Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (SPÖ). (APA, 29.6.2017)