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Russe soll vier Milliarden Dollar über Bitcoin gewaschen haben

26. Juli 2017, 18:43

Der 38-Jährige wurde in Griechenland verhaftet

Die Cyberwährung Bitcoin gerät erneut in die Schlagzeilen. In Griechenland wurde ein Russe festgenommen, dem vorgeworfen wird, über die Währung mindestens vier Milliarden Dollar gewaschen zu haben, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Der 38-Jährige habe seit 2011 eine kriminelle Organisation betrieben, die die wichtigste Website für Cyberkriminalität verwaltet, hieß es. Die griechische Polizei geht davon aus, dass die USA die Auslieferung beantragen werden.

Dezentral

Bitcoin gibt es seit 2009. Eine Regierung oder Zentralbank steht nicht dafür ein, der Kurs wird allein von Angebot und Nachfrage bestimmt. Viele sehen Bitcoin kritisch, da die Internetwährung auch für Nutzer interessant ist, die sich Kapitalkontrollen entziehen wollen. Mit ihr können schnell und anonym Geschäfte rund um den Globus gemacht werden. (Reuters, 26.7.2017)