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Peta fordert: "'Doctor Who' sollte vegan sein"

9. August 2017, 11:53

In einem offenen Brief spricht sich die Tierrechtsorganisation für einen veganen Doktor aus, das würde mit den Werten der Serie übereinstimmen

London – Die neue Inkarnation von Doctor Who sollte vegan sein. Zumindest findet das die Tierrechtsorganisation Peta, weswegen die britische Direktorin Elisa Allen einen offenen Brief an den neuen "Doctor Who"-Showrunner Chris Chibnall versendet hat.

Die Personen bei Peta seien große Fans der BBC-Serie und würden sich über die neue Besetzung durch Jodie Whittaker freuen, bitten aber darum, dass der Charakter vegan wird. Das "Essen von toten Tieren" würde nicht mit den moralischen Werten der Figur übereinstimmen, schreibt Allen. Der Brief zitiert den ehemaligen Doctor-Who-Darsteller Christopher Eccleston (er spielte die Rolle 2005), der gesagt habe, in der Serie gehe es um Liebe zum Leben in allen Formen. Auch Tiere sollten damit gemeint sein, findet sie.

doctor who

"Für Herz und Körper von Vorteil"

Tiere seien intelligent und sensibel und würden in der Fleisch-, Eier- und Milchindustrie einen brutalen vorzeitigen Tod erleiden. Eine vegane Ernährung sei Tieren gegenüber freundlicher, aber auch gesünder. Vegan zu sein sei sowohl "für das Herz wie auch für die Gesundheit des Doktors" vorteilhaft, konkludiert Allen.

"Wir hoffen, dass der neue Doktor uns dabei unterstützt, uns für Tiere einzusetzen und andere dazu zu inspirieren, zu einer gesunden, erdfreundlichen und lebensrettenden Ernährung zu wechseln", beendet sie ihren Brief. (muz, 9.8.2017)