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BMW kämpft "mit Hochdruck" um DTM-Zukunft

9. September 2017, 12:23

Bayern bekennen sich zur Rennserie und unterstützen Vorschlag für neues Reglement

Nürburgring – BMW hat sich über das Jahr 2018 hinaus zur Deutschen Tourenwagenmeisterschaft (DTM) bekannt. "Wir haben nach der Ankündigung von Mercedes-Benz, Ende 2018 aus der DTM auszusteigen, den Fans versprochen, um die Zukunft der DTM zu kämpfen. Das tun wir mit Hochdruck", sagte Motorsportdirektor Jens Marquardt am Rande des Rennwochenendes auf dem Nürburgring.

Man würde intensive Gespräche mit dem DTM-Chef Gerhard Berger und Herstellern führen, um ein tragfähiges Zukunftskonzept zu entwickeln. Die Vorstände von Audi, BMW und Mercedes-Benz hatten im Oktober 2015 entschieden, sich mit ihren Marken bis einschließlich 2018 werksseitig in der DTM zu engagieren. Durch den Ende Juli angekündigten Ausstieg von Mercedes zum Saisonende 2018 steht die DTM vor einer ungewissen Zukunft.

Eine wichtige Rolle spielt laut Marquardt das neue Reglement. "Wir unterstützen die Einführung des so genannten Class-One-Reglements und sind dazu bereit, DTM-Fahrzeuge mit hocheffizienten, leistungsstärkeren Vier-Zylinder-Turbomotoren und reduzierter Aerodynamik auszurüsten", sagte Marquardt. Damit würde BMW dem Weg folgen, den Berger einschlagen will. Man würde die Tür für ein weltweit einheitliches Reglement öffnen, meinte Marquardt. (APA, 9.9. 2017)