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Grüne zeigen nochmals, was grün ist

21. September 2017, 11:31

Mit ihrer dritten Plakatserie versuchen die Grünen nochmals, Eckpfeiler der grünen Politik einzuschlagen – und ihre Kandidatin Ulrike Lunacek herzuzeigen

Wien – Anders als in der vorigen Plakatserie fokussieren die Grünen in ihrer jüngsten Plakatserie optisch auf die Person der Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek. Inhaltlich werden aber nochmals Erklärungen geliefert, was als grüne Politik gelten soll.

"Wir machen nicht Blau", steht beim Bild von Lunacek vor dem (derzeit in Renovierung befindlichen) Parlamentsgebäude. Erklärung der Partei dazu: Man habe erlebt, was eine freiheitliche Regierungsbeteiligung bedeutet (und was sie die Steuerzahler kostet), nun habe die SPÖ die Tür zur FPÖ aufgemacht – "wir Grünen sind der Türstopper gegen Blau".

Weitere Versprechen sind "Für Zusammenhalt" (weil gesellschaftlicher Zusammenhalt Garant für Stabilität ist) und "Für Solidarität" – gerade in Zeiten, wo die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinandergehe. "Das ist grün" steht dabei, obwohl dieses Thema klassisch von der Sozialdemokratie besetzt gewesen ist.

Eines der Sujets behandelt auch ein traditionelles Grün-Thema, nämlich die Umwelt: "Für unser Klima" steht vor einem Bild, auf dem die Spitzenkandidatin neben Efeuzweigen posiert. Erläuterung: "Klima- und Umweltschutz ist grünes Fundament. Wir sind die einzige Partei, die sich seit jeher für den Schutz der Natur einsetzt. Ein gutes Klima in unserer Gesellschaft zu erhalten, ist ebenso grüne DNA."

In der aktuellen Werbewelle werden insgesamt 3.800 Stück 16-Bogen, 4.500 Stück 4- und 8-Bogen-Plakate sowie 20.000 Kleinflächenplakate in ganz Österreich affichiert. Zusätzlich kommen noch rund 250 Rollingboards und 800 Citylights zum Einsatz. (red, 21.9.2017)