Foto: APA/ Fohringer

Doskozil: "Assinger wird für positive Unruhe sorgen"

21. September 2017, 11:45

Sportminister rechtfertigt "Sportfachmann" Armin Assinger als führenden Aufsichtsrat der Bundes-Sport GmbH

Wien – Am Rande einer Pressekonferenz der österreichischen Anti-Doping Agentur rechtfertigte Verteidigungs- und Sportminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) am Donnerstag die Bestellung von Armin Assinger zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats der neuen Bundes-Sport GmbH. "Er hat mich in mehreren Gesprächen davon überzeugt, dass er der richtige Mann für diese Aufgabe ist", sagte Doskozil im Haus des Sports. Der Aufsichtsrat soll sich am Freitag konstituieren.

"Als Sportfachmann kennengelernt"

ORF-Quizmaster Assinger und Sportpolitik? "Die meisten Menschen assozieren mit ihm nur die 'Millionenshow'. Ich habe ihn als Sportfachmann kennengelernt, der um die Abläufe und Probleme im Spitzensport Bescheid weiß. Er hat eine klare Vorstellung für die Weiterentwicklung des Breitensports, und bei seinen Skischulaktionen in Kärnten spürt man, mit welchem Herzblut Assinger die Kinder zum Sport bringen will."

Für den 53-jährigen Ex-Skifahrer spricht laut Doskozil außerdem, dass er "politisch unbefangen" ist. "Er wird für positive Unruhe im Sport sorgen."

Keine Auswirkungen auf ORF-Tätigkeit

Auf seine Aktivitäten im ORF wird die Bestellung Assingers keine Auswirkungen haben. Die Funktion des Aufsichtsratsvorsitzenden der Bundes-Sport GmbH sei keine politische, hieß es am Donnerstag vonseiten des ORF. Assinger sei einzig und allein aufgrund seiner umfassenden Fachkompetenz gefragt worden, diese Funktion zu übernehmen. (Florian Vetter, 21.9.2017)