Foto: Heidemarie Seywald

Krautkopf in der Grube

Kolumne |
2. Oktober 2017, 13:44

Zuerst vergoren und dann mit Schmalz und Gewürzen verfeinert

Es ist ein ziemlicher Aufwand, den Walter Sommersguter und Waltraud Froihofer betreiben, um das traditionelle Grubenkraut herzustellen. Krautköpfe werden im Eisenkessel blanchiert, in der Sonne gebleicht und in eine Grube geschlichtet.

Nach vier Monaten wird das vergorene Kraut aus der Grube geholt und mit Schmalz und Gewürzen verfeinert. Das intensiv schmeckende Kraut taugt als Beilage oder Hauptspeise (mit Erdäpfeln!). (Alex Stranig, RONDO, 2.10.2017)