ETH Zürich

Für Lebensmittel-Überwachung: Forscher entwickeln essbare Sensoren

29. September 2017, 11:32

Bestehen größtenteils aus Magnesium – Verbindungskabeln aus Zink

Die richtige Temperatur von frischen Lebensmitteln während eines Transports beizubehalten ist keine leichte Aufgabe. Prinzipiell gibt es bereits Sensoren, die dabei helfen können – diese sind aber nicht für den menschlichen Verzehr geeignet und möglicherweise auch giftig. Forscher der ETH Zürich haben deswegen eine Alternative entwickelt, die für den Menschen komplett ungefährlich ist.

Die essbaren Sensoren vorgestellt.
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Winzig und aus Magnesium

Der 16 Mikrometer dicke Sensor der Schweizer Wissenschaftler kann einfach auf dem Lebensmittel angebracht und muss nach dem Transport auch nicht mehr entfernt werden. Dieser besteht nämlich aus Magnesium, ein wichtiger Ernährungsbestandteil für den Menschen. Ferner kommen weitere harmlose Elemente zum Einsatz, die für einen Zusammenhalt sorgen.

Einen Haken gibt es schon

Die drahtlosen und Akku-Komponenten des Systems sind natürlich nicht für den Verzehr geeignet. Diese sind extern zu finden und werden mit Zink-Kabeln verbunden. (red, 29.09.2017)