Soldaten aus Niger und USA an der Grenze zu Mali getötet

5. Oktober 2017, 05:51

Gruppe geriet bei Routinepatrouille in einen Hinterhalt

Washington/Niamey – Im westafrikanischen Niger sind am Mittwoch bei einem Angriff auf eine Militärpatrouille acht Soldaten getötet worden. Fünf davon hätten zu den Streitkräften des Landes gehört, teilten die Behörden mit. Drei weitere Todesopfer seien US-Soldaten gewesen, sagte ein Sprecher der US-Truppen in Afrika. Zwei weitere US-Soldaten seien verletzt worden.

Die Gruppe sei im Südwesten des Niger an der Grenze zu Mali auf einer gemeinsamen Routinepatrouille unterwegs gewesen und in einen Hinterhalt geraten. Ein Diplomat aus Niger ergänzte, die Angreifer seien aus Mali gekommen. In der Region halten sich Aufständische auf, die unter anderem den Terrornetzwerken Al-Kaida und "Islamischer Staat" an. Die US-Armee unterstützt das Militär des Niger bei der Ausbildung und leistet Sicherheitsbeistand im Kampf gegen Extremisten in der Region. (APA, 5.10.2017)