Grafik: UPC

"Replay-TV": UPC baut zeitversetztes Fernsehen aus

24. Oktober 2017, 11:50

Sendungen von 53 Programmen lassen sich bis zu sieben Tage nachträglich streamen – Catch-Up-TV-Angebote von Telekomanbietern nicht unumstritten

Wien – Der Kabelnetzbetreiber UPC setzt weiter auf zeitversetztes Fernsehen aus der Cloud. Die Funktion "Replay-TV" sei nach einem automatischen Softwareupdate nun auch auf der Horizon-Box verfügbar, teilte UPC am Dienstag mit. Mit der Funktion lassen sich die Sendungen von 53 Programmen bis zu sieben Tage nachträglich streamen. Aus urheberrechtlicher Sicht ist das Angebot nicht unumstritten.

Kritik

So hatte der Chef des österreichischen RTL-Vermarkters IP Österreich, Walter Zinggl, heuer bei den Medientagen das UPC-Konkurrenzangebot "A1 Now" angeprangert und einen Schulterschluss der Fernsehsender gegen solche Catch-Up-Funktionalitäten von Telekommunikationsanbietern gefordert.

Das Problem im Hintergrund ist, dass die Sender selbst für manche Inhalte nur die reinen Senderechte haben, etwa bei US-Serien und Blockbustern. Das ist auch der Grund, warum der ORF in seiner eigenen TV-Thek nicht alle Sendungen anbietet. (APA, 24.10.2017)

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