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Bis zu 3.500 Dollar: Wucher rund um iPhone X

27. Oktober 2017, 10:49

Vorverkauf angelaufen – Mittlerweile ein Monat Wartezeit – Apple hatte mit Produktionsproblemen zu kämpfen

Ab heute kann das iPhone X ab 1.000 Dollar beziehungsweise 1.149 Euro vorbestellt werden. Die ersten Geräte sollen in den kommenden Wochen ausgeliefert werden, allerdings soll die Stückmenge des Smartphones sehr begrenzt sein. Zuletzt gab es etliche Berichte, dass Apple mit Produktionsproblemen zu kämpfen hat. Laut "Engadget" müssen Kunden in den USA mindestens einen Monat auf ihr bestelltes iPhone warten – zum Start um 9 Uhr gab der Konzern noch eine Lieferzeit von zwei bis drei Wochen an.

Auf Ebay vorbestellte iPhone X um 3.500 Dollar

Die knappe Menge der begehrten Geräte ruft natürlich einige Leute auf den Plan, die an der Situation mitverdienen wollen. Auf Ebay werden die vorbestellten Smartphones bereits gehandelt – um durchschnittlich etwa 2.000 Dollar bis hin zu 3.500 Dollar. Bei Apple können aktuell nur zwei iPhones pro Bestellung gekauft werden – wer allerdings Glück hatte und zu den ersten Empfängern zählt, kann sich mit dieser Taktik die Kosten für ein iPhone X zurückholen.

Wucher rund um iPhone X auf Ebay.

Wartezeit bis ins nächste Jahr

Es hat sich im Vorfeld allerdings abgezeichnet, dass der Ansturm auf die geringe Menge sehr groß sein wird. Zwar soll Apple laut einem Analysten in puncto Produktionsschwierigkeiten "das Schlimmste überwunden haben", trotzdem wird es zum Start wohl nur zwei bis drei Millionen iPhone X geben. Im vierten Quartal 2017 soll der Konzern dann aber immerhin 25 bis 30 Millionen Geräte produzieren können, es kann somit vorkommen, dass Vorbesteller bis 2018 auf ihr Smartphone warten müssen.

Was Apple beim iPhone X anders macht

Mit dem iPhone X schlägt der Konzern einen neuen Weg ein. Bislang hatte Apple sehr lange auf ein ähnliches Design gesetzt, nun weist das Smartphone keinen Home-Button und sehr schmale Ränder auf. Erstmals setzt Apple ferner auf einen Oled-Bildschirm, hier soll das Unternehmen die größten Schwierigkeiten bei der Produktion gehabt haben. Zuletzt wird das iPhone X nicht mehr mit dem Daumen, sondern dem eigenen Gesicht entsperrt – Gesichtserkennung macht es möglich. (red, 27.10.2017)