Foto: AFP/Crock

Tracking-Apps und Wearables: Wie Eltern ihre Kinder verfolgen

12. November 2017, 15:53

Für besorgte Eltern gibt es mittlerweile einige Möglichkeiten, immer zu wissen, wo ihre Sprösslinge gerade sind

Was früher einen unmöglichen Zeitaufwand voraussetzte, ist heute nur einen Griff zum Smartphone entfernt: Immer zu wissen, wo das eigene Kind gerade ist. Viele Eltern statten ihre Sprösslinge mit modernen Mobiltelefonen aus, um mittels GPS 24/7 ihren Aufenthaltsort abzurufen. Möglich machen dies Tracking-Apps, die es mittlerweile zuhauf gibt.

Die Applikation Life360.
foto: screenshot/webstandard

Life360

Eines dieser Programme ist Life360, das für Android und iOS verfügbar ist. Die Applikation erlaubt es nicht nur den aktuellen Standort jederzeit abzurufen, sondern auch Benachrichtigungen zu erhalten, wenn eines der Kinder einen vorgegeben Ort verlässt. Zudem ist es möglich einen Alarm mit allen Familienmitgliedern zu teilen, die die App installiert haben.

Der Dienst ist grundsätzlich gratis – die Premium-Funktion um monatlich 2,99 Dollar ermöglicht es zusätzlich, einen Rückblick auf die vergangenen 30 Tage zu werfen, um nachzuschlagen, wo das Kind denn überall war.

Die Applikation ZoeMob.
foto: screenshot/webstandard

ZoeMob

Für Eltern, die nicht nur den Aufenthaltsort, sondern die Befindlichkeiten ihres Kindes erfahren wollen, gibt es ZoeMob. Bei der Anwendung für iOS und Android gibt es die Möglichkeit Familienchats einzurichten und darüber zu kommunizieren.

Bei älteren Kindern mit Führerschein kann zudem ein Geschwindigkeitslimit eingerichtet werden. Sobald dieses überschritten wird, werden die Eltern darüber benachrichtigt. Die Applikation ist kostenlos und wird über Werbung innerhalb der Software finanziert.

Der GPS-Tracker Weenect Kids.
foto: weenect

Weenect Kids

Neben dem Smartphone gibt es aber auch andere Tracking-Möglichkeiten. Weenect Kids ist etwa ein winziger GPS-Tracker, der am Gürtel oder in der Hosentasche des Kindes platziert wird. Die Eltern wissen dadurch ständig Bescheid, wo der eigene Sprössling gerade ist und dieser kann durch einen Alarmknopf signalisieren, dass etwas gerade nicht in Ordnung ist. 3,50 Euro kostet dies monatlich, der einmalige Anschaffungspreis des Gadgets liegt bei 70 Euro.

Die Smartwatch Pingonaut.
foto: pingonaut

Pingonaut

Zuletzt gibt es auch noch die Smartwatch Pingonaut für 139 Euro. Mit dieser können Kinder auf den Spuren von Knight Rider wandeln und die Eltern im Gefahrenfall mit nur einem Knopfdruck auf der Uhr anrufen.

Über eine zugehörige App für iOS und Android kann der aktuelle Standort und die Wege der vergangenen 30 Tage abgerufen werden. Bis zu vier Tage lang soll der Akku der Uhr durchhalten, danach muss diese wieder aufgeladen werden. (dk, 08.11.2017)