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Wir spielen "Call of Duty: WW2": Zurück ins Massaker des Zweiten Weltkriegs

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9. November 2017, 10:45

Zsolt und Martin spielen die grauenvolle Landung der Alliierten in der Normandie nach

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Nach einem Jahrzehnt der fiktionalen Kriege ist die populäre Shooter-Serie "Call of Duty" zu seinen Wurzeln zurückgekehrt und lässt Spieler erneut Europa von den Nazis befreien. Wir zeigen euch den Anfang der Kampagne von "Call of Duty: WW2" und damit die grauenvolle Landung der Alliierten an der Küste der Normandie. Hersteller Sledgehammer Games hat dabei einen definitiv mitreißenden und spielerisch überzeugenden, aber meinem Gefühl nach auch merkwürdigen Mittelweg aus dokumentarischer Härte und historisch weichgespülter Schießbudenunterhaltung gewählt. Die Nazis tragen keine Hakenkreuze und werden 70 Jahre nach diesem dunklen Kapitel der Menschheit mittlerweile als undefinierte dunkle Masse portraitiert, die eben böse ist. Ihr wisst eh wieso, haben sich die Entwickler wohl gedacht, ohne sich bemüßigt zu fühlen, die bestialischen Hintergründe zu erläutern. Hm. Und weil das Hochglanzmassaker offenbar sowieso nur der Unterhaltung dienen soll, werfen Martin und ich uns anschließend noch in den "Nazi Zombies"-Modus, der im Gegensatz zur Kampagne dann schon irgendwie erfrischend ehrlich unecht wirkt. (Zsolt Wilhelm, 9.11.2017)

"Call of Duty: WW2" ist ab 18 Jahren für PC, PS4 und Xbox One erschienen. UVP: 59,99 Euro.

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Hinweis im Sinne der redaktionellen Leitlinien: Das Spiel wurde vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Die Homenet Box wurde bereitgestellt von T-Mobile.

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