ORF nahm Faktencheckseite offline

18. November 2017, 09:34

Medienbehörde Komm Austria hatte Verfahren gegen Online-Erkennungstool eingeleitet

Wien – ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz hat die Seite faktoderfake.at per Weisung vom 23. Oktober offline stellen lassen, berichtet das "Profil" in seiner aktuellen Ausgabe. Die Seite war während des Wahlkampfs online gegangen und sollte erkennen, ob Posts in sozialen Medien plausibel sind oder nicht.

Der ORF hatte es verabsäumt, das neue Online-Angebot zu melden, weshalb die Medienbehörde Komm Austria ein Prüfverfahren eingeleitet hat. Laut "Profil" ist das Verfahren noch anhängig.

Der ORF muss neue Angebote sowie wesentliche Änderungen von Programmen oder Angeboten der Medienbehörde zur Auftragsvorprüfung vorlegen. Wesentliche Änderungen betreffen laut Gesetz etwa die technische Nutzbarkeit, den Zugang oder wesentlich andere Zielgruppen. (red, 18.11.2017)