Foto: APA/AFP/Horvat

Neuer DNS-Server filtert unsichere Webseiten aus

20. November 2017, 16:30

Unter 9.9.9.9 ist der kostenfreie Dienst der Global Cyber Alliance verfügbar, Daten sollen nicht gespeichert werden

Die Global Cyber Alliance, eine von Londoner Polizei und IBM gegründete Initiative, hat einen neuen DNS-Server vorgestellt, der Nutzer vor Malware und Phishing schützen soll. Er greift auf IBMs X-Force-Datenbank zurück, in der 40 Milliarden "gefährliche" Webseiten gespeichert sind. Diese können bei der Nutzung des DNS-Servers nicht angesteuert werden.

"Datenschutzfreundliche Alternative"

Daten der Nutzer sollen dabei nicht gespeichert werden. Es soll sich um eine datenschutzfreundliche Alternative zu DNS-Servern von Providern oder anderen Anbietern, etwa Googles 8.8.8.8, handeln. So erlaubt es der "Quad9" genannte Dienst, DNS-Anfragen über TLS zu verschlüsseln. Seiten sollen allein aufgrund mangelnder IT-Sicherheit, nicht aber aus "Zensurgründen" geblockt werden, hieß es. (red, 20.11.2017)