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Die Top-Stressfaktoren auf Geschäftsreisen

24. November 2017, 13:28

Für jeden dritten bedeutet ein Business-Trip vor allem eines: Stress. Wie lässt er sich reduzieren?

Laut einer aktuellen Studie im Auftrag der Pflattform Booking.com bedeuten Geschäftsreisen für ein Drittel (35 Prozent) der Berufstätigen nur eines – Stress. Die Ergebnisse basieren auf einer Online-Befragung unter 17.038 Berufstätigen aus Ländern weltweit. Was sind die häufigsten Stressfaktoren und wie lassen sie sich reduzieren?

1. Verspätungen und Ausfälle

Vier von zehn (41 Prozent) der Berufstätigen weltweit finden Verspätungen und Stornierungen auf Reisen stressig. Bei Angestellten von Stiftungen und NGOs sind es sogar 53 Prozent.

Empfehlung: Selbstverständlich gibt es keine Garantie gegen Verspätungen und Stornierungen, aber es gibt Möglichkeiten, um den Schaden zu begrenzen und Zeit und Geld zu sparen. Der gute Rat: Zwischenstopps und Aufenthalte zu vermeiden, indem man wenn möglich Direktflüge bucht.

Es gibt auch Apps, die frühzeitig vor Verspätungen und Stornierungen warnen. Nützlich ist etwa GateGuru, eine App, die Flugzeiten verfolgt, die Route von Tür zu Tür plant und in Echtzeit über Verspätungen informiert.

2. Schlechtes oder kein WLAN

Jedem dritten Berufstätigen (33 Prozent) bereitet es Stress, kein oder schlechtes WLAN zu haben. Dies betrifft laut Umfrage besonders Beschäftigte im Verkauf (43 Prozent) und im Rechtsbereich (41 Prozent).

Empfehlung: Vorab zu recherchieren, was einen erwartet. Booking-Plattformen bieten meist auch Infos über die WLAN-Verbindung, darüber ob das Frühstück inkludiert ist oder das Hotel ein Fitnesscenter hat.

3. Krankheit und Jetlag

Drei von zehn Berufstätigen (30 Prozent) sorgen sich, auf Geschäftsreise krank zu werden. Das betrifft besonders Beschäftigte in Kunst und Kultur (39 Prozent) und Unternehmensberater (34 Prozent).

Empfehlung: Gegen Jetlag hilft beispielsweise die App Jet Lag Rooster, mit der man einen individuellen Jetlag-Plan erstellen kann. Ratsam ist auch, ein gutes Zimmer oder eine Massage vor Ort zu buchen, um richtig entspannen und abschalten zu können.

4. Die Sprache nicht sprechen

Drei von zehn der Befragten (30 Prozent) stört es, wenn sie die Sprache des Reiselandes nicht sprechen. Das sagen besonders Beschäftigte in der Produktion (38 Prozent) sowie im Bereich Architektur/Design (34 Prozent).

Empfehlung: Online-Tools wie Google Translate und andere Übersetzungs-Apps sind zumiest zuverlässig und praktisch für unterwegs. Es ist auch von Vorteil, wenigstens ein paar einfache Sätze im Voraus zu lernen.

5. Etwas Wichtiges vergessen

Für mehr als jeden vierten Berufstätigen (28 Prozent) bedeutet es Stress, etwas Wichtiges zu vergessen. Dies trifft besonders auf Beschäftigte im Rechtsbereich (39 Prozent) zu.

Empfehlung: Hilfreich können auch hier Apps sein, wie PackPoint. Die Applikation erstellt anhand bestimmter Vorgaben eine Liste der Dinge, die man einpacken sollte. Viele Hotels halten an der Rezeption außerdem Dinge bereit, die häufig vergessen werden, wie Ladegeräte oder Adapter. (red, 24.11.2017)