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Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit leidet an Schwindel

25. November 2017, 07:00

Paroxysmaler Lagerungsschwindel gilt als harmlos, aber sehr unangenehm

Die norwegisch Kronprinzessin Mette-Marit leidet an einer Schwindelerkrankung. Wie das Königshaus jüngst mitteilte, handle es sich um gutartigen Lagerungsschwindel. Die Frau von Kronprinz Haakon müsse deshalb alle Termine der aktuellen Woche absagen. Dazu habe ihr der Arzt geraten.

Die Krankheit – in der Fachsprache benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel (BPLS) genannt – gilt als harmlos, aber sehr unangenehm. Symptome sind anfallsweise auftretende, kräftige Schwindelanfälle, die etwa durch Bewegen des Kopfes oder beim Hinlegen ausgelöst werden können. Die Anfälle dauern in der Regel zehn bis 20 Sekunden. Für die Schwindelkrankheit gibt es unterschiedliche Behandlungsmethoden, meist verschwinden die Beschwerden innerhalb einiger Wochen von allein.

Die Erkrankung ist sehr häufig. Experten zufolge leide bis zu 70. Lebensjahr jeder Dritte irgendwann unter dieser harmlosen Schwindelform. (APA, 25.11.2017)