Supermärkte erhöhen Preise von Apfelsäften

5. Dezember 2017, 09:46

Grund dafür seien die schlechte Ernte nach Frost und Trockenheit

Wien/Salzburg/Sattledt – Nach einer schwachen Apfelernte hebt der heimische Lebensmittelhandel die Preise für Apfelsaft an. Bereits im Sommer wurden die niedrigen Lagerstände beklagt. "Die Rückgänge in der Apfelernte sind insbesondere zurückzuführen auf ungewöhnlichen Frost im April und Mai sowie Trockenheit und Hagel im Sommer", so der Diskonter Hofer. "Bei einzelnen Artikeln" mussten die Preise angepasst werden.

Auch Rewe International (Billa, Merkur, Penny und Adeg) ist von steigenden Apfelpreisen betroffen: "Dies betrifft sowohl Apfelsaftkonzentrat als auch Direktsaft heimischer und europäischer Ware", heißt es am Montag von Rewe. Man könne aber aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nichts zu künftigen Preisänderungen sagen.

Preiserhöhung "unvermeidbar"

Bei der Supermarktkette Spar finden die Preiserhöhungen jetzt gerade statt, sind aber je nach Produkt unterschiedlich. "Nachdem das ein Naturprodukt ist, das vom Rohstoff unmittelbar abhängig ist, ist das leider unvermeidbar", teilte Spar mit. Neu kalkuliert wird auch beim Diskonter Lidl, "was nicht zwangsläufig heißt, dass es bei diesen Produkten zu einer Preisänderung für unsere Kunden kommt." (APA, 5.12.2017)