Foto: Habring2

Kärntner Manufaktur Habring2 bringt den "doppelten Felix"

10. Jänner 2018, 14:06

"Doppel-Felix" heißt der neue Doppelchronograf made in Austria

Das Modell "Doppel-Felix" trägt die DNA von "Felix," mit dem für die kleine, feine Uhrenschmiede Habring² das Manufakturzeitalter begann. Diese DNA findet sich übrigens auch bei Erwin, Felix’ jüngerem Bruder mit der "Springenden Sekunde".

In "Doppel-Felix" tickt das im Hause Habring² entwickelte und produzierte Uhrwerk A11. Trotz der vergleichsweise geringen Stückzahlen, die Jahr für Jahr die Manufaktur in Kärnten verlassen, ist Habring² dank dieses "Inhouse-Movements" unabhängig von externen Uhrwerkslieferanten, wie Maria und Richard Habring gerne betonen.

"Doppel-Felix" im Doppelpack: Einmal mit Tachymeter (links) und einmal mit Datumsreif.
foto: habring2

Der Doppelchronograf wartet neben dem selbst entwickelten und produzierten Schleppzeiger-Uhrwerk mit einer weiteren Neuheit auf: dem Datumsmodul von Habring². Die Datumsanzeige mittels Zeiger aus dem Zentrum (der fünfte Zeiger beim Doppel) findet ihren Gegenpart in klar ablesbaren, großen Datumsziffern am neuen, hervorgehobenen Datumsreif am Zifferblattrand. Zusammen bilden sie ein Großdatum.

Gehäuse: Edelstahl, 5 bar druckfest, 42mm Durchmesser, hochgewölbtes entspiegeltes Saphirglas
foto: habring2

Wer es puristischer mag, greift zur Version mit Tachymeter- und Telemeterskala an Stelle der Datumsanzeige. Neben dem Rattrapante, findet sich auch die kleine laufende Sekunde sowie der Minutenzähler auf den Hilfszifferblättern links und rechts neben der Haupt-Zeigerachse.

Kaliber: Manufakturwerk A11R (A11RD mit Datum)
Funktionen/Besonderheiten: Stunden, Minuten, Kleine Sekunde, Schleppzeiger-Chronograf mit 30-Minutenzähler, Zeigerdatum aus der Mitte (A11RD)
Preis: 7.750 bzw. 8.250 Euro (mit Datum)
foto: habring2

Auch das bekannte 42-Millimeter-Gehäuse, das Habring² in Österreich produzieren lässt, wurde bei dieser Gelegenheit einem Facelifting dank neuer Lünette unterzogen, erhielt einen neuen Gehäuseboden und ein neues Finish mit einer Kombination aus Schliffen und Politur.

Zu den beiden bekannten Drückern (Start-Stopp-Null bei 2 Uhr und Schleppzeiger bei 10 Uhr) gesellt sich ein dezent versenkter Korrekturdrücker bei 4 Uhr. Er hilft der neuen Datumsanzeige beim Doppel-Felix gleichsam auf die Sprünge. (max, 10.1.2019)

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