Foto: APA/AP/Grant

Chelsea und Liverpool schlossen Jahr mit Heimsiegen ab

30. Dezember 2017, 18:31

Keine Erfolgserlebnisse für ÖFB-Legionäre in der Premier League – Manchester United nur 0:0, Lukaku verletzt

London – Meister Chelsea und Liverpool haben in der englischen Fußball-Premier-League zum Jahresabschluss ihren Platz in der Verfolgergruppe von Spitzenreiter Manchester City gefestigt. Chelsea deklassierte Stoke City mit 5:0 und übernahm Rang zwei. Liverpool setzte sich dank Mohamed Salah gegen Leicester City mit 2:1 durch und geht als Vierter ins neue Jahr.

Die Gäste aus Leicester, für die Christian Fuchs durchspielte und Aleksandar Dragovic nur auf der Bank saß, gingen durch Jamie Vardy (3.) früh in Führung. Doch in der zweiten Hälfte gelang Salah erst der verdiente Ausgleich (52.) und dann das Siegtor (76.) für die Reds. Mit 17 Saisontreffern liegt der Ägypter damit in der Torschützenliste auf Rang zwei hinter Tottenham-Torjäger Harry Kane (18).

Chelsea machte mit Stoke kurzen Prozess und entschied die Partie durch Tore von Antonio Rüdiger (3.), Danny Drinkwater (9.) und Pedro (23.) früh. Stoke war allerdings stark ersatzgeschwächt. Den "Potters" fehlten fünf Verteidiger, neben dem Oberösterreicher Kevin Wimmer spielten daher zwei Teenager in der Abwehrkette.

Auch für die weiteren Österreich-Legionäre in der Premier League gab es keinen erfolgreichen Jahresabschluss. Sebastian Prödl wurde bei der 1:2-Heimniederlage von Watford gegen das bisherige Schlusslicht Swansea City in der 64. Minute eingewechselt. Markus Suttner war beim 0:0 von Brighton and Hove Albion bei Newcastle United nicht im Kader.

Rekordmeister Manchester United hat erneut wichtige Punkte verschenkt. Das Team von Jose Mourinho kam gegen Southampton trotz zahlreicher Chancen nicht über ein 0:0 hinaus und fiel nach dem vierten Pflichtspiel ohne Sieg in Folge auf den dritten Tabellenplatz zurück.

Bereits nach acht Minuten verletzte sich Stürmer Romelu Lukaku bei einem Zusammenprall mit Southampton-Verteidiger Wesley Hoedt und musste ausgewechselt werden. Hoedt hatte den belgischen Nationalspieler am Kopf getroffen. Lukaku wurde minutenlang behandelt, bevor er auf einer Trage vom Platz getragen wurde. Für ihn kam Marcus Rashford ins Spiel.

Henrich Mchitarjan, der bei ManUnited von Beginn an spielte, konnte im Sturm nicht überzeugen und wurde bei seiner Auswechslung in der 65. Minute von den eigenen Fans mit hämischem Applaus bedacht. Nach Spielende gab es Pfiffe im Stadion. United hat als Dritter 14 Punkte Rückstand auf den Tabellenführer Man City, der am Sonntag bei Crystal Palace antritt. (APA, 30.12.2017)