Foto: Nikola Milatovic

Von akrobatischen Selbstversuchen bis zu zeitgenössischem Circus

12. Jänner 2018, 00:00

Frisches, junges Programm an drei Spielorten der Landeshauptstadt Niederösterreichs

St. Pölten – Im März laden die Tonkünstler die siebenköpfige Volksmusikgruppe Federspiel zu einem gemeinsamen Familienkonzert in ihre Residenz, das Festspielhaus.

Sechs- bis 99-jährige Zuschauer dürfen hier selbst aktiv werden. Und auch sonst bieten die drei St. Pöltener Spielorte junges Programm für alle Altersstufen.

Nach drei ausverkauften Vorstellungen des kanadischen Cirque Éloize im November 2017 ist nun im Festspielhaus am 22. 4. das musikalische Circus-Theaterstück Seasons (ab acht Jahren) zu erleben. Gemeinsam mit dem Grazer Festival La Strada, seit zwanzig Jahren gerne den Dialog zwischen Straßenkunst und geschlossenen Kulturräumen fördernd, hat Regisseur Adrian Schvarzstein nach Gemälden Pieter Bruegels eine artistische Reise durch die vier Jahreszeiten kreiert.

Wer sich selbst akrobatisch ausprobieren möchte, ist in der Artistik-Clown-Geschichten-Werkstatt des Landestheaters richtig. Benny Barfuß – im Erwachsenenworkshop wohl eher Stefan Grassl genannt – bringt Jung und Alt das Jonglieren und Improvisieren näher.

Frischer Regiewind weht am Landestheater: Jungregisseurin Jana Vetten hat sich Die Geggis der österreichischen Autorin Mira Lobe (auf dem Spielplan bis März) vorgenommen, Simon Windisch inszeniert mit Otfried Preußlers Die kleine Hexe (bis Mai) erstmals an dem Haus.

Die Bühne im Hof bietet dagegen Programm für jugendliches Publikum: etwa das Traiskirchen-Musical Die schweigende Mehrheit oder das Landestheater-Gastspiel Anders. (Katharina Stöger, Spezial, 12.1.2018)


Spezial Spielorte ist eine entgeltliche Einschaltung in Form einer Kooperation mit NÖ Kulturszene Betriebs GmbH und Landestheater NÖ Betriebs GmbH. Die redaktionelle Verantwortung liegt beim STANDARD.