, Redaktion

Zickenalarm

... wird gegeben, wenn Frauen sich in die Haare geraten

Das Wort "Zickenalarm" ist bereits lexikalisiert, d. h. ins Wörterbuch eingetragen. Laut Auskunft des Rechtschreibduden ist es "umgangsprachlich, abwertend" und meint "Streit, besonders zwischen Frauen". Lokalitäten, an denen besonders häufig Zickenalarm gegeben wird, sind Schulklassen, Nagelstudios und Vorabendsserien in deutschen Privatsendern.

In semantischer Nähe zum Zickenalarm steht die "Stutenbissigkeit": Mit ihr wird die Disposition mancher Frauen beschrieben, sich besonders intensiv mit anderen Frauen anzulegen. Anders als der Zickenalarm hat es der Fadgasalarm, der dann ertönt, wenn ausgeprägt öde Zeitgenossen ihren Auftritt haben, noch nicht zu einer Wörterbucheintragung gebracht. Gibt es noch andere gängige Alarme oder solche, die uns noch dringend fehlen? Ich bitte um Hinweise meiner Leser.

Von
Christoph Winder

Winders Wörterbuch zur Gegenwart ist ein Work in Progress.

Zweckdienliche Hinweise auf bemerkens- und erörternswerte Wörter sind erbeten an
christoph.winder@
derStandard.at
.
Mehr zum Thema Winders Wörterbuch zur Gegenwart