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Fußhupe

Nicht tierlieb, aber anschaulich

foto: reuters/thierry roge

Model und Hund: Chihuahua in Antwerpen

foto: reuters/thierry roge
foto: reuters/thierry roge
Ein Überbleibsel aus dem Jahr 2006, das ich den Lesern nicht vorenthalten möchte, zumal wir uns im chinesischen Jahreszyklus immer noch im "Jahr des Hundes" befinden (das "Jahr des Schweins" fängt dann in ein paar Wochen an). Herr D. S., ein deutscher Leser schreibt mir, dass er in Berlin – berühmt für seinen Volksmund - den Ausdruck "Fußhupe" ("für einen sehr kleinen Hund") aufgeschnappt habe.

Ich finde: Das ist zwar nicht sehr tierfreundlich, aber eine anschauliche Kreation, die mir Herr D. S. da mitteilt. Nur: Vorsicht, Berliner! Bei der Frau Entenfellner von der Kronenzeitung würdet Ihr mit diesem Ausdruck nicht auf Gefallen stoßen, gell.

Von Christoph Winder
Winders Wörterbuch zur Gegenwart ist ein Work in Progress.
Zweckdienliche Hinweise auf bemerkens- und erörternswerte Wörter sind erbeten an christoph.winder@derStandard.at.
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