Grafik: Bitcoin Bubble Burst

"Bitcoin Bubble Burst": Künstliche Intelligenz soll vor Absturz warnen

3. Dezember 2017, 14:17

Neue App in Entwicklung – Soll Muster erkennen und so Kursentwicklung voraussagen

In den letzten Monaten hat Bitcoin einen geradezu rasanten Aufstieg hingelegt. Von einem Rekordwert zum anderen handelte sich die Kryptowährung dabei, was Unterstützer erfreute, gleichzeitig aber auch die Stimmen von Kritikern immer lauter werden ließ. Es gehe hier um eine klassische Blase, ein Absturz der Bitcoin-Bewertung sei früher oder später unausweichlich, warnt so mancher Ökonom.

Wie bei jedem spekulativen Investment ist die Frage zentral, wann der richtige Zeitpunkt zu einem Ausstieg ist, um den eigenen Gewinn zu maximieren. Genau dabei soll nun eine neue App helfen, die im Rahmen des Disrupt Berlin Hackathon entwickelt wurde.

Wenn die Blase platzt

Mithilfe von künstlicher Intelligenz soll "Bitcoin Bubble Burst" voraussagen, wann größere Bewegungen in der Bewertung der Kryptowährung bevorstehen. Die dafür eingesetzten neuronalen Netzwerke wurden mit Daten zu bisherigen Veränderungen im Bitcoin-Preis trainiert, um so selbstständig Muster aufspüren und eine Prognose über den weiteren Verlauf machen zu können. Neben anstehenden Veränderungen im Bitcoin-Kurs soll die App auch über relevante Nachrichten rund um die Währung informieren, etwa wenn über Regulationsbestrebungen oder Verbote diskutiert wird.

Prognosen

Im Gespräch mit Techcrunch betonen die Entwickler, dass sich die App trotz des frühen Entwicklungsstands bisher als ziemlich zuverlässig erwiesen und den Kurs zum Teil auf wenige Dollar exakt vorausgesagt habe. EIne der zentralen Fragen, kann man dabei allerdings nicht beantworten: Welchen Einfluss die App selbst auf den Kurs haben könnte, wenn sie einmal von einer kritischen Menge an Bitcoin-Besitzern eingesetzt wird.

Derzeit ist dies aber ohnehin noch blanke Theorie: Die App ist nämlich noch nicht öffentlich verfügbar, Interessenten können sich aber auf der zugehörigen Github-Seite schon einmal für Updates zum Entwicklungsstand anmelden. (red, 3.12.2017)