Tesla Gigafactory soll für Knappheit bei Batterien sorgen

Panasonic soll einen Großteil seiner Produktion an Tesla verkauft haben – Materialknappheit für andere Hersteller

Die Gigafactory von Tesla soll für eine Batterieknappheit sorgen

foto: reuters/glover

Tesla will in seiner Gigafactory in der Wüste von Nevada die Zukunft der Elektromobilität ermöglichen. Dort sollen Batteriepacks produziert werden, die in Tesla-Fahrzeugen zum Einsatz kommen. Doch nun sorgt das Projekt laut Medienberichten für eine Knappheit bei Batterien. Denn Tesla-Partner Panasonic hat offenbar einen Großteil seiner Produktion an Tesla geliefert. Firmen, die auf Batterien von Samsung, LG und Murata (früher Sony) wechseln wollen, sollen derzeit kaum Chancen auf neue Batterien haben.

Wird knapp, an Materialien zu gelangen

Laut Engadget wird es für Hersteller von IT-Geräten, E-Fahrzeugen und Haushaltsgegenständen "bis zum Ende der ersten Jahreshälfte 2018 nicht einfach sein, an gewünschte Materialien zu gelangen". Teslas Gigafactory soll unterdessen an Rekrutierungs- und Produktionsschwierigkeiten leiden. So funktioniert die Versorgung mit erneuerbarer Energie nicht wie geplant, außerdem wollen viele potenzielle Mitarbeiter nicht in der Wüste von Nevada arbeiten. (red, 6.12.2017)

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