Foto: Star Wars Battlefront 2

"Star Wars Battlefront 2"-Debakel kostet EAs Anleger Milliarden

7. Dezember 2017, 14:00

EA erwägt bereits, die umstrittenen Mikrotransaktionen doch nicht mehr einzuführen

Die negative Berichterstattung und das schlechte Kundenfeedback zu den Spielen "Star Wars: Battlefront 2" und "Need for Speed Payback" hat sich nicht nur auf EAs Image schlecht ausgewirkt, sondern auch auf den Aktienkurs. In den vergangenen vier Wochen hat der Konzern mehr als 10 Prozent an Marktwert verloren.

Video: So spielt sich "Star Wars Battlefront 2"
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Problem Mikrotransaktionen

Besonders hart treffen EA vor allem die negativen Rückmeldungen und die wohl schlechteren Absatzzahlen zu "Battlefront 2", was den Hersteller dazu veranlasste, die umstrittenen Bezahlinhalte noch vor dem Markstart herauszunehmen und auch kurzfristig Änderungen am kritisierten Fortschrittsystem rund um Lootboxen vorzunehmen.

Damit nicht genug, Finanzchef Blake Jorgensen erklärte nun im Rahmen der 37. Nasdaq Investorenkonferenz, dass man weiter auf die Spieler höre und daran arbeite, das Fortschrittsystem zu verbessern. Zudem schließt Jorgensen nicht aus, die Mikrotransaktionen auch in Zukunft nicht mehr einzuführen, berichtet PlaystationLifestyle.

Video: Ist "Need for Speed Payback" wirklich so schlecht?
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Ob und wie..

"Wir haben die Mikrotransaktionen abgedreht, um am Fortschrittsystem im Spiel zu arbeiten. In weiterer Folge werden wir erklären, in welcher Weise und ob wir die Mikrotransaktionen ins Spiel zurück bringen werden", so Jorgensen. (zw, 7.12.2017)