Foto: AP/Pedroncelli

Russische Hacker sollen tief in US-Stromnetze gedrungen sein

25. Juli 2018, 10:22

Die staatsnahen Hacker sollen in der Lage gewesen sein, Stromausfälle auszulösen

Russische Hacker hatten sich so tief ins US-amerikanische Stromnetz gehackt, dass sie "Schalter umdrehen" und somit für Stromausfälle hätten sorgen können. Das sagt Jonathan Homer vom Department for Homeland Security dem Wall Street Journal. Offenbar konnten sich die Hacker über Drittfirmen in das US-Stromnetz einschleusen. Hunderte Unternehmen sollen betroffen sein, manche wüssten davon noch gar nichts.

Fremde Netze

Einige Experten sprechen sogar von einem "versteckten Krieg", die Angriffe könnten eine Vorbereitung zu einer weitflächigen Attacke sein. Der Einbruch erfolgte etwa über Phishing-E-Mails. Freilich sind russische, staatsnahe Hacker nicht die einzigen, die in fremde Netze eindringen. Auch die US-Geheimdienste schleusen sich in die Infrastruktur anderer Länder ein, dasselbe gilt für Nordkorea, China oder den Iran. (red, 25.7.2018)

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WSJ