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Ex-Serienstar Nixon scheitert in Vorwahl um Gouverneursposten klar

14. September 2018, 07:25

Die "Sex and the City"-Schauspielerin erhielt bei der demokratischen Vorwahl in New York 34 Prozent

New York – Die frühere "Sex and the City"-Schauspielerin Cynthia Nixon (52) ist in der Vorwahl um den Gouverneursposten des US-Staats New York gescheitert. Nixon unterlag bei der Vorwahl der Demokraten mit rund 34 Prozent der Stimmen am Donnerstag Amtsinhaber Andrew Cuomo, der rund 66 Prozent bekam, wie erste Auszählungen ergaben.

Die 52-Jährige steht seit ihren Jugendjahren auf der Bühne oder vor der Kamera. Zum Weltstar wurde sie durch ihre Rolle als Karriere-Anwältin Miranda Hobbes in der Erfolgsserie "Sex and the City", die zwischen 1998 und 2004 ausgestrahlt wurde. Nixon lebt mit ihrer Ehefrau an der noblen New Yorker Upper West Side.

Wenig aussichtsreiche Position

Experten hatten der Schauspielerin vorab keine großen Chancen gegen den langjährigen New Yorker Gouverneur Cuomo eingeräumt. Der 60-Jährige, der sich für eine dritte Amtszeit bewirbt, gilt als beliebt und hat die Unterstützung großer Geldgeber und Verbände. Er wird nun bei der Gouverneurswahl am 6. November gegen den republikanischen Herausforderer Marc Molinaro antreten.

Polit-Neuling Nixon, die immer wieder gegen den "korrupten Konzern-Demokraten" Cuomo gewettert hatte, zeigt sich mit ihrer Kampagne dennoch zufrieden. "Wir haben die politische Landschaft in diesem Staat fundamental verändert." Sie werde sich weiter für günstigere Mieten und gegen systematischen Rassismus einsetzen. "Dies ist erst der Anfang. Zusammen werden wir diesen Kampf gewinnen." (APA, 14.9.2018)