Viel Geld, wenig Schlaf: Der bekannteste Streamer zeigt auf, was er für einen Knochenjob hat

21. Dezember 2018, 09:37

"Ninja" verdient mit Spielen vor der Kamera 500.000 Dollar pro Monat – allzu entspanennd ist dies allerdings nicht

Tyler "Ninja" Blevins ist das Gesicht eines boomenden Mediums: Streaming auf Twitch und Youtube. Der 27-jährige Multimillionär zeigt sich täglich vor der Kamera beim Spielen von "Fortnite: Battle Royale" und zieht hunderttausende Zuschauer an. Dass dies ein knochenharter und teils stressiger Job ist, verrät der US-Amerikaner im Gespräch mit der "New York Times".

ninja

Keine Auszeiten

So muss Blevins im Grunde jeden Tag ausnahmslos spielen, da er sonst tausende Abonnenten, also zahlende Zuschauer, verlieren würde. Der Streamer nahm sich beispielsweise im Rahmen der Gaming-Messe E3 heuer eine mehrtägige Auszeit. Als er nach vier Tagen wieder auf Twitch online war, hatte er 100.000 Abonnenten verloren.

Kein Urlaub

Urlaub sei für den US-Amerikaner deswegen kein Thema. Neben der E3 hatte er sich einmal sechs Tage freigenommen – Grund war die Hochzeitsreise mit seiner Frau. "Es war verheerend, aber ein kalkuliertes Risiko", sagt Blevins der "New York Times". Seine Ehefrau würde ihn aber unterstützen, wo es nur geht. Vor einem Burnout fürchtet sich der 27-Jährige übrigens nicht – er sagt, dass er einfach nur Videospiele liebt.

Wenig Schlaf

Diese geht so weit, dass er seit Monaten nur mehr auf fünf bis sechs Stunden Schlaf kommt. Acht wären ihm freilich lieber, aber es gebe diesen gewissen Druck seiner Community, dass er täglich zur gleichen Zeit vor der Kamera online ist. Tut er dies nicht, würden sich besorgte Fans melden und herumspekulieren.

red bull

Eine Ausnahme

Zugleich lohnt sich der Job auch für "Ninja". Er bestätigte noch einmal, dass er mehr als 500.000 Dollar pro Monat mit Youtube und Twitch verdient. Allerdings betont er, dass dies im Grunde nur die bekanntesten Streamer tun. Auf Twitch gibt es hunderttausende User, die sich vor der Kamera zeigen – wirklich viel Geld bekommen aber nur die bekanntesten. (red, 21.12.2018)