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ÖHB-Herren besiegten Saudi-Arabien mit 29:22

11. Jänner 2019, 19:42

Österreich feiert gegen Außenseiter aus Saudi-Arabien einen Pflichtsieg

Herning – Österreichs Männer-Handball-Nationalteam hat bei der WM in Deutschland und Dänemark einen erfolgreichen Start hingelegt. Die ÖHB-Auswahl feierte am Freitag in Herning gegen den krassen Gruppe-C-Außenseiter Saudi-Arabien einen 29:22-Pflichtsieg. Ein weiterer soll bereits am Samstag (15.00 Uhr) folgen, da geht es für die Truppe von Teamchef Patrekur Johannesson neuerlich in Herning gegen Chile.

Die Österreicher lagen schon zur Pause mit 15:9 voran. Sie revanchierten sich auch für die 25:32-Niederlage vor fast 22 Jahren im zuvor einzigen direkten Duell der beiden Teams.

Patrekur Johannesson, Trainer der österreichischen Mannschaft sagte nach dem Spiel: "Ich war mit der ersten Hälfte zufrieden, wir haben eine gute Abwehrleistung gezeigt." Er äußerte sich kritisch zur zweiten Spielhälfte. "Aber ich war froh, dass wir uns gesteigert haben, als Saudi-Arabien näher gekommen ist. Solche Spiele sind nicht einfach."

Die weiteren Gruppe-C-Gegner sind Norwegen, Dänemark und Tunesien. (APA, 11.1.2019)

Österreich – Saudi-Arabien 29:22 (15:9)

Werfer Österreich: Bilyk 7, Santos 5, Bozovic, Zeiner je 4, Weber 3, Schmid, Herburger je 2, Wagner, Frimmel je 1

Stimmen:

Patrekur Johannesson (Trainer Österreich): "Ich war mit der ersten Hälfte zufrieden, wir haben eine gute Abwehrleistung gezeigt. Kristian Pilipovic hat gut gehalten. In der zweiten Hälfte waren wir nicht so gut. Aber ich war froh, dass wir uns gesteigert haben, als Saudi-Arabien näher gekommen ist. Solche Spiele sind nicht einfach. Gut war auch, dass viele gespielt haben."

Nikola Bilyk (Kapitän Österreich, "Man of the Match"): "Klar hätten wir das auch besser machen können. Wir haben das aber ganz gut gemacht und die Aufgabe souverän gelöst. Man muss cool bleiben und den Fokus halten. Dann gewinnt man solche Spiele."

Robert Weber (Flügel Österreich): "Es war schon so eine Anfangsnervosität zu spüren. Wir haben das Ruder letztlich souverän herumreißen können. Alle haben Spielanteile bekommen, so konnten wir Energie für morgen sparen."

Boris Denic (Trainer Saudi-Arabien): "Sie haben stärker und schneller gespielt und verdient gewonnen."