Foto: Netflix

Netflix experimentiert auch in Europa mit höheren Preisen

16. Jänner 2019, 13:36

In Deutschland schlägt das Premium-Angebot derzeit mit 14 bis 18 Euro monatlich zu Buche

Mit einer deftigen Preiserhöhung sorgt der Streaminganbieter Netflix für Freude bei seinen Investoren und Unmut bei seiner Kundschaft. Die Abos kosten in Zukunft zwischen 13 und 18 Prozent mehr. Spätestens in einem Quartal soll dies auch Bestandskunden treffen.

Bis zu vier Euro Unterschied

Außerhalb der USA scheint die Verteuerung noch nicht flächendeckend angekommen zu sein. Offenbar experimentiert Netflix aber bereits mit den teureren Gebühren in Form flexibler Preisgebung. Diesen Schluss lässt ein Experiment von Winfuture zu. Das bedeutet, dass nicht jeder neue Kunde für das selbe Abo gleich viel bezahlt.

Konkret konnte man bei mehrfachem Aufruf der Netflix-Homepage vier Preisstufen entdecken, die insgesamt um zwei bis vier Euro variieren. Das Premium-Abo, das auch 4K-Wiedergabe bietet, wird demnach um den bislang noch aktuellen Preis von 13,99 Euro, aber auch um 15,99 Euro, 16,99 Euro und 17,99 Euro ausgeschildert.

"Stabile" Preise in Österreich

Die gute Nachricht: In Österreich ist von der Erhöhung bis jetzt noch nichts zu merken, wie sich in einer Wiederholung des Versuchs seitens des STANDARD zeigt. Beim Aufruf des heimischen Angebots in drei Browsern (Firefox, Edge, Chrome, Chrome for Android) sowohl im Standard-, als auch im Inkognito-Modus, kostete das Basis-Abo 7,99 Euro, das HD-Paket 9,99 Euro und der Premium-Tarif 13,99 Euro. (gpi, 16.01.2018)