Zwei UN-Blauhelme in Mali bei Minenexplosion getötet

25. Jänner 2019, 13:07

Mehrere Soldaten wurden verletzt. Die Nationalität der Opfer ist noch nicht bekannt

Bamako – Bei der Explosion einer Mine im Zentrum Malis sind mindestens zwei Soldaten der UN-Friedenstruppe ums Leben gekommen. Mehrere Blauhelme wurden verletzt, einer davon schwer, wie die UN-Mission Minusma am Freitag erklärte.

Ein Fahrzeug eines Konvois sei am Freitagmorgen in der Nähe des Ortes Douentza in der Region Mopti auf eine Mine aufgefahren. Die Nationalität der getöteten Blauhelme wurde zunächst nicht bekanntgegeben.

Die Mission in Mali gilt derzeit als der gefährlichste UN-Einsatz. Seit 2013 wurden über 100 Blauhelme getötet. Erst am Sonntag waren bei einem Angriff auf einen UN-Stützpunkt im nordöstlichen Aguelhok zehn Blauhelme aus dem Tschad getötet und dutzende verletzt worden. (APA, 25.1.2019)