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Singapore Airlines: Passagiere fühlen sich an Bord ausspioniert

21. Februar 2019, 13:24

Einigen Reisenden waren kleine Kameras an der Rückenlehne aufgefallen. Die Fluglinie beschwichtigt: Geräte seien nicht in Betrieb.

Singapur – Singapore Airlines hat aufgebrachte Passagiere beruhigen müssen, die sich an Bord durch Kameras beobachtet fühlten. In einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung beteuerte das Unternehmen, dass die kleinen Kameras, die in neueren Maschinen neben dem Bildschirm des Bord-Entertainment-Systems an jedem Sitzplatz installiert sind, nicht in Betrieb seien und keineswegs Passagiere überwachen sollen. Der Hersteller habe die Kameras "für zukünftige Verwendungen" eingebaut, erklärte Singapore Airlines. "Wir haben keine Pläne, diese Kameras einzusetzen."

In sozialen Medien hatten Passagiere der Fluglinie ihren Unmut geäußert, weil sie sich durch die Kameras ausspioniert fühlten. "Habe gerade einen interessanten Sensor entdeckt, der mich von der Rückseite des Vordersitzes anblickt", schrieb ein Passagier auf Twitter. Ein anderer forderte die Fluglinie auf Twitter auf, "alle Passagiere zu informieren und ihre Erlaubnis einzuholen", sich von Kameras beobachten zu lassen. (APA, AFP, 21.2.2019)