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Flash: Nächster E-Scooter-Anbieter startet "in Kürze" in Wien

21. Februar 2019, 17:35

Deutsches Unternehmen will selbst konzipierte Roller an den Start bringen und auf ein anderes Preismodell setzen

Die Anzahl der E-Scooter-Verleiher in Wien wird bald wachsen. Das Stockholmer Start-up Voi erwägt einen Start und das oberösterreichische Unternehmen Arolla plant, in wenigen Monaten in der Bundeshauptstadt an den Start zu gehen. Ihnen kommt nun mit Flash ein deutscher Konkurrent zuvor.

Seit kurzem wurde an mehreren Orten – etwa Wien-Mitte oder nahe dem Museumsquartier – erste Roller aufgestellt. Fahren kann damit derzeit aber nur ein eingeschränkter Nutzerkreis. Derzeit läuft der Betatest, heißt es gegenüber dem STANDARD. Der öffentliche Start ist aber "in Kürze" geplant, man wartet noch auf die Freigabe durch die Stadtverwaltung.

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Preismodell soll "Überraschung" werden

Im Testlauf erprobt man nicht nur die Technik, sondern will auch das Preismodell erarbeiten. Wie dieses aussehen könnte, wollte man auf Anfrage nicht verraten. "Wir versprechen, dass es einige Überraschungen geben wird", erklärte man.

Die momentan genutzten Scooter sind zugekaufte Modelle. Diese will man zukünftig mit selbst konzipierten Rollern ersetzen, die an die Gegebenheiten in Wien angepasst sein sollen. Man verspricht weiters eine enge Zusammenarbeit mit der Stadt Wien, um Probleme mit der Straßenverkehrsordnung möglichst zu vermeiden.

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300 Scooter zum Start

Zum offiziellen Start sollen rund 300 Scooter verfügbar sein, mit denen "in der Innenstadt und angrenzenden Bereichen" gefahren werden kann. Bis zum Frühsommer möchte man die Flotte aber deutlich erweitern und einen Großteil des Stadtgebietes erschließen.

Laut aktueller Regelung kann jeder Anbieter bis zu 1.500 Gefährte in Umlauf bringen. Allerdings wird diese Zahl von keinem der aktuellen Anbieter – Lime, Bird, Wind, Tier – annähernd erreicht. Über die Wintermonate haben die Unternehmen ihre Flotte und auch das Einsatzgebiet verkleinert, um auf die wetterbedingt geringere Nachfrage zu reagieren. (gpi, 21.02.2019)