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Massenentlassungen nun auch beim "Guild Wars"-Entwickler

22. Februar 2019, 09:55

Konkrete Zahlen wurden noch nicht genannt – Eigentümer will vielerorts Kosten einsparen

Nach Telltale Games und Activision kommt es nun zu den nächsten Massenkündigungen bei einem Games-Entwickler. Betroffen ist ArenaNet, jenes Studio, das für Guild Wars verantwortlich ist. Laut Kotaku wurden Mitarbeiter informiert, dass eine Vielzahl an Kündigungen bevorstehen – eine Anzahl wurde nicht genannt.

guild wars 2

Einnahmequelle versiegt und steigende Kosten

In einer Mail an die Belegschaft sagte der südkoreanische CEO Songyee Yoon, dass die Einnahmen zugleich mit dem Alter des Games schrumpfen. Verzögerungen bei der Entwicklung hätten zusätzlich dafür gesorgt, dass Geld fehlt – zugleich sind auch die operativen Kosten im Westen gewachsen. "Aktuell arbeiten wir nicht kostendeckend", fügte Yoon ferner hinzu.

Neue Projekte dauern zu lange

Nun müsse es zu Einsparungen in der gesamten Organisation kommen, betonte der CEO ferner. 400 Mitarbeiter weist das Unternehmen auf – in den vergangenen Jahren wurde nach der Veröffentlichung von Guild Wars 2 an neuen Projekten gearbeitet. Die langsame Entwicklung dieser und die Tatsache, dass 2019 und 2019 keine neuen Games mehr von dem Studio kommen, hätte diesen finanziellen Engpass herbeigeführt.

Studio geschlossen und Belegschaft reduziert

ArenaNet-Eigentümer NCSoft musste bereits im September 2018 Wildstar-Entwickler Carbine Studios schließen. Beim Mobile-Studio Iron Tiger wurde ferner die Belegschaft reduziert. Laut aktuellem Finanzbericht hat der Konzern mit einem Rückgang beim Umsatz mit PC-Spielen zu kämpfen. (red, 22.2.2019)