Screenshot: Proschofsky / STANDARD

Ubuntu 14.04 steht vor dem Aus

19. März 2019, 11:18

Support endet im April – Firmen können aber für längere Server-Versorgung mit Updates zahlen

Fünf Jahre Support verspricht Canonical für die Long Term Support (LTS)-Ausgaben seiner Linux-Distribution. Das bedeutet, dass für eine davon nun das Ende naht, wie heise.de herausstreicht. Der Support für Ubuntu 14.04 endet mit dem 25. April. Nach diesem Datum gibt es also keine – oder zumindest keine kostenlosen – Updates mehr für die Softwareversion.

Zeitplanung

Für die verbliebenen Nutzer bedeutet dies, dass sie in den kommenden Wochen ein gröberes Upgrade einplanen sollten. Die Ubuntu-Entwickler empfehlen zunächst auf Ubuntu 16.04 und dann am Besten auch gleich noch auf Ubuntu 18.04 zu aktualisieren. Immerhin wird letzteres sogar noch bis 2023 mit Updates versorgt. Die Nutzer hätten dann also mehrere Jahre wieder Ruhe von solch größeren Versionssprüngen.

Ausnahmen

Für Unternehmen gibt es hingegen noch eine weitere Option: Diese können sich nämlich einen längeren Support-Zeitraum kaufen. Im Rahmen der Extended Security Maintenance (ESM) gibt es dann zwar nur mehr wichtige Sicherheitsaktualisierungen – dies dafür aber noch weitere fünf Jahre. Doch auch hier gibt es eine wichtige Einschränkung: Das ESM-Programm ist nämlich nur für Server-Installationen erhältlich, insofern müssen auch Unternehmen ihre Desktop-Systeme bald aktualisieren. (apo, 19.3.2019)