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Die Zensur als sexuelles Wesen

2. November 2011, 15:10

Für uns nur ein Job, für andere ein feuchter Traum

"recherchiert erstmal ordentlich ihr journaillenwigser!"

... lässt uns Sepp Mösenlechner zum Thema "Marihuana-Outdoor-Plantagen entdeckt" ausrichten. Das haben wir dann gleich gemacht und wissen jetzt auch, was er damit zum Ausdruck bringen wollte. Wir sehen: Ohne Sex geht offenbar gar nix. So geschlechtslos kann sich die Zensur-Persona gar nicht geben, dass sie nicht sofort als Laken für alle möglichen Projektionen dienen muss. Da spekuliert sankt kaulquape unter dem Fußball-Artikel "Saure Fans: Die, die es trotzdem bleiben"

"derstandard ist daneben bzw der StandardZensurist ist auch eine violette Schwuchtell - aber da hätte er sich gestern doch freuen dürfen wo die warme partie 4 mal eines hinten reingekriegt haben!"

... während der nächste in eine andere Richtung denkt und daher den programmatischen Nick Zensur Hure Standard gewählt hat. Stimmt's?

"genau du_koffer"

... platziert beim Thema "Ex-Bawag-Chef Helmut Elsner kommt frei". Gar nichts mehr mag uns unser guter Tenno zutrauen, schreibt er doch zum Befund "Rapid ist fast draußen, Salzburg fast drinnen":

"Ui war das wieder ein böses Posting ihr kleinen Standard-Eunuchen?"

Wir fühlen uns zurechtgestutzt. Ganz zu schweigen von sexuell orientierungslos und auch ein klein wenig beleidigt. Zum Glück nährt King Andy die Hoffnung, dass wir doch noch zu etwas nütze sind - das ist zumindest die Botschaft, die wir aus seinem Posting zu "Telekom-Affäre: Schüssel geht mit gutem Gewissen" herauslesen:

"Den Schwanzlutzschern in der Redaktion gefallen meine Posts nicht: Kein Problem. Ich kann damit leben, Ihr auch?"

Wir auch. Vielen Dank aber für - oh Gaumenfreude! - das unterschwellige Angebot, auch wenn wir es nicht in Anspruch nehmen werden. Wie Sie vielleicht gelesen haben, haben wir uns kürzlich mit User 22,4 cm beschäftigt. Seitdem sind wir ein wenig verwöhnt. (ZensorIn, derStandard.at, 2.11.2011)